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    April 30

    Spaghetti mit Knoblauch, Öl und Pfefferschote

     
    KÜCHE UND KELLER HINWEIS: Zunächst mal mit Vorsicht rangehen! Wer’s von Natur aus pikant liebt, kann Feuerschote auch bis zuletzt in der Pfanne lassen und mit unter die Spaghetti mischen, eventuell noch zusätzlich mit einem Hauch Cayennepfeffer würzen. Eine entschärfte Rezeptvariante heißt: aglio e olio - Erstaunlich wie köstlich Spaghetti schmecken, die mit nichts weiter als Knoblauch und feinstem Olivenöl gewürzt sind.

    ZUTATEN:

    1 Bund glattblättrige Petersilie, 4 Knoblauchzehen, 500 g Spaghetti
    1 Peperoncino (getr., scharfe, rote Pfefferschote), ersatzweise Chilischote
    50 ml feinstes Olivenöl, Salz, Pfeffer aus der Mühle.

    ZUBEREITUNG:

    Petersilie fein hacken. Knoblauch schälen und halbieren. Spaghetti in einem großen Topf (4 l Salzwasser aufkochen), hineingeben und in 10 - 15 Minuten al dente kochen. Inzwischen in einer großen Pfanne 50 ml Olivenöl erwärmen. Knoblauch zusammen mit dem Peperoncino ins heiße Öl geben und unter Rühren sanft dünsten. Die al dente gekochten Spaghetti abgießen und abtropfen lassen.

    Peperoncino und Knoblauchzehen aus der Pfanne nehmen, Spaghetti und Petersilie in das heiße Öl geben und alles gründlich vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zur Dekoration Peperoncino und Knoblauchzehen wieder auf die fertigen Spaghetti legen, sofort heiß servieren. Die Peperoncinoschote sollte man nur solange im Öl mitdünsten, bis die Schärfe den persönlichen Geschmack erreicht hat. Das lässt sich sicherlich erst beim zweiten Versuch exakt bestimmen.

    Spaghetti mit Knoblauch und Pepperoni

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    April 29

    Hausgemachte Pasta

     
    Groß und Klein lieben Nudeln in fast jeder Variation. Da die Zubereitung denkbar einfach ist, werden sie oft aufgetischt.
     
    Obwohl es fertige Pasta in Hülle und Fülle zu kaufen gibt, erfreuen sich immer mehr Hobbyköchinnen und -köche an der eigenen Herstellung von "Pasta fatta en casa " .Denn sie wissen, hausgemachte Nudeln sind vom Geschmack her nahezu unübertrefflich! 
     
    Eier verfeinern den Geschmack: Qualität und Frische der Rohstoffe sind für die Güte von Pasta ganz entscheidend. Also, wer sich die Mühe macht, selber Teigwaren herzustellen, sollte beim Einkauf der Zutaten keine Kosten scheuen. Empfehlenswert ist die Verwendung von hochwertigen Bio-Getreiden, -Mehlen, -Eiern und -Ölen, da diese garantiert schonend erzeugt und verarbeitet wurden. Übrigens enthält frisch gemahlenes Mehl wesentlich mehr seiner wertvollen Inhaltsstoffe als älteres, abgepacktes. Eier sind kein Muss verbessern aber die Teigeigenschaften, da ihr Lezithin als Emulgator wirkt. Zudem versprechen sie eine gute Kocheigenschaft, verfeinern den Geschmack und verleihen der Pasta ein goldenes Aussehen. Ist die Auswahl der Teigsorte getroffen (Hart oder Weichweizen, Vollkorn- oder Roggenvollkorn ect.), sind Zutaten und Utensilien auf dem Tisch, dann kann es auch schon losgehen. . . 
     
    Flüssigkeit löffelweise zugeben: Mehl auf die Arbeitsfläche schütten, eine Mulde hineindrücken. Eier und Salz zugeben. Alles mit einer Gabel verrühren. Dabei ständig etwas Mehl vom Rand her unterarbeiten. Sobald die Masse kein Mehl mehr aufnimmt, die angegebene Flüssigkeit (Wasser und/ oder Öl) esslöffelweise unterrühren.
     
    Selbstgemahlenes Mehl benötigt etwas mehr Flüssigkeit! Nun den Teig gut durchkneten, bis er warm und geschmeidig ist. Wird er durchgeschnitten, muss er an den Schnittflächen kleine Löcher aufweisen. Nun alles zu einer Kugel formen und in ein bemehItes Tuch wickeln, eine Schüssel darüberstülpen und etwa 30 Minuen bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Dann den Teig in drei bis vier Portionen teilen und diesen auf der bemehlten Arbeitsfläche von der Mitte zum Rand ganz gleichmäßig und so dünn wie möglich ausrollen. 
     
    Frische Pasta wird schneller gar: Die "Nudelplatten" vor der Weiterverarbeitung fünf bis 10 Minuten antrocknen lassen. Anschließend das Ganze mit dem Messer oder der Nudelmaschine in die gewünschte Form schneiden. Danach vorsichtig mit den Händen aufnehmen und locker auf ein bemehltes Tuch geben. Mindestens eine Stunde trocknen lassen. Frische Pasta in genügend Wasser bissfest garen. Achtung: Sie hat eine viel kürzere Garzeit als Fertigprodukte. 
     
    Ideal für eine Party - Teigwaren mal anders 
     
    Muscheln: gefüllt mit einer Mischung aus Thunfisch, etwas Mayonnaise, klein gehackten Zwiebeln und Champignons.
     
    Canneloni: schmecken köstlich mit einer pikanten Pilzfüllung.
     
    Ravioli: erhalten ein tolles Aroma, wenn Sie sie mal mit Lauch und Oliven bestücken. Teigtaschen sollten Sie mal mit einer Rosenkohl- Haselnussfüllung bereiten, dann kommen Sie voll auf den Geschmack. 

    Zutaten für Pasta

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    April 28

    Zitronensorbet

     
    Hallo, da bin ich wieder. Aus der italienischen Küche ein Rezept für Gefrorenes. 

    ZUTATEN:

    3 Zitronen (unbehandelt), 250 g Erdbeeren, 270 g Zucker
    2 Stiele Zitronenmelisse, 4 EL Prosecco.

    ZUBEREITUNG:

    Zitronen heiß waschen und trockenreiben. 1 EL feine Schalenstreifen abziehen und beiseite stellen. Erdbeeren waschen, putzen und der Länge nach halbieren. Zitronenmelisse waschen, trockenschütteln, die Blättchen abzupfen. Restliche Zitronenschale fein reiben. Die Zitronen halbieren und auspressen.

    Zitronensaft und -schale, 250 g Zucker und 350 ml Wasser in einen Topf geben. Alles 4 Minuten zu einem leichten Sirup einkochen lassen. Zitronensirup durch ein feines Sieb in eine Schüssel gießen und abkühlen lassen.

    Schüssel gut abdecken und etwa 5 Stunden ins Tiefkühlfach stellen. Zitronenmasse dabei jede Stunde einmal kurz durchrühren. Erdbeeren mit Zitronenschalenstreifen in einer Schüssel mischen. 1 EL Zucker untermischen, mit Prosecco beträufeln und ziehen lassen.

    Das fast durchgefrorene Sorbet in die Küchenmaschine geben. Sorbet kurz cremig mixen, wieder etwa 1 Stunde einfrieren. Zitronensorbet mit dem Portionierer zu Kugeln oder Nocken formen.

     Zitronensorbet

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    April 17

    Urlaub

     
    Hallo Freunde! Ich melde mich bis zum 28.04.2008 in den wohlverdienten Urlaub ab. Fleißig Rezepte nachkochen.
     
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    April 16

    Fleischlaberl

     
    Ein altes österreichisches Rezept, schmeckt gut und gelingt jeden. Servieren Sie Kartoffelpüree oder Gemüse dazu.

    ZUTATEN:

    1 Kilo gemischtes Faschiertes (Kalb, Schwein, Rind), 1 Zwiebel
    4 Semmeln, 2 Eier, 3 Zehen Knoblauch, 1 EL Paprika, edelsüß
    1 Eßlöffel Majoran, 2 EL Senf, 1 kl. Bund Petersilie, 5 EL Öl
    Milch zum Einweichen, etwas Salz, Pfeffer aus der Mühle.

    ZUBEREITUNG:

    Die Semmeln entrinden, in Würfel schneiden, in Milch einweichen. Die Petersilie gründlich waschen, zupfen und mit einem Messer fein hacken. Zwiebel und Knoblauch schälen, ebenfalls fein hacken. Die Zwiebel in etwas Öl anschwitzen, Knoblauch ganz kurz mitrösten und dann mit den übrigen Aromaten zum Faschierten geben.

    Sobald die Semmeln gut aufgeweicht sind, fest ausdrücken, ebenfalls zum Faschierten geben. Zwei Eier dazugeben, salzen und pfeffern. Die ganze Masse fest durchkneten und Laberl formen. In heißem Öl an beiden Seiten etwa 4 bis 6 Minuten, je nach Größe, herausbraten.

    Faschiertes Laibchen

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    April 15

    Grillfest

     
    Riesiges Grillfest mit 12 000 Kilo Fleisch

    Uruguay veranstaltet am Wochenende ein riesiges Grillfest. Mit 12 000 Kilogramm Fleisch wird es als „größtes Grillfest der Welt“ ins „Guinness Buch der Rekorde“ eingehen.

    Eines der kleinsten Länder Südamerikas hat das größte Grillfest der Welt auf die Beine gestellt: In Uruguay landeten am Sonntag 12.000 Kilogramm Fleisch auf dem Rost. „Das ist ein Rekord“, sagte der Vertreter des „Guinness Buchs der Rekorde“, Danny Girton. Damit verliert Mexiko offiziell den 2006 mit 8.000 Kilogramm Fleisch errungenen Titel.

    Rund 1.250 Grillmeister legten weiße Hüte und Schürzen an und erkämpften sich mit Hilfe von sechs Tonnen Kohle und 1.500 Grills einen Platz im „Guinness Buch“. Der Duft zog rund 20.000 Schaulustige an, die innerhalb kurzer Zeit das Rekordfleisch verzehrten.

    Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten sicher, dass die Flammen nicht außer Kontrolle gerieten. Uruguay exportierte im vergangenen Jahr Rindfleisch im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar (630 Millionen Euro).

    Aufgelesen bei Focus Online, 14.04.2008

    T-bone Steak gebeizt

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    April 14

    Tipps und Tricks (2) - Faschiertes

     
    Fleischlaberl oder Frikadellen?
     
    Frikadellen oder Frikandellen (von italienisch frittatella, 'Gebratenes‘), regional auch Buletten, Klopse oder Fleischpflanzerl genannt, in der Schweiz Hackplätzchen, in Österreich Fleischlaibchen oder Fleischlaberl, sind flache, gebratene Klöße aus Hackfleisch vermischt mit Kräutern und Gewürzen.
     
    Frikadellen oder Frikandellen (von italienisch frittatella, ‚Gebratenes‘), regional auch Buletten, Klopse oder Fleischpflanzerl genannt, in der Schweiz Hackplätzchen, in Österreich Fleischlaibchen oder Fleischlaberl, sind flache, gebratene Klöße aus Hackfleisch vermischt mit Kräutern und Gewürzen.
     
    Varianten: In Norddeutschland werden Fischfrikadellen oder Fischbuletten nach ähnlichem Rezept mit gehacktem Fisch zubereitet. Eine österreichische Variante sind Faschierte Laibchen sowie Butterschnitzel, eine schwedische Köttbullar, eine südslawische (länglichere) Ćevapčići. In der Türkei werden Köfte aus Rinderhack hergestellt. In den arabischen Ländern auch aus Lammfleisch. Die griechische Entsprechung sind Suzukakia bzw. die mit Käse gefüllten Bifteki.
     
    Faschiertes besteht üblicherweise je zur Hälfte aus Schweine- und Rindfleisch. Andere Mischungen sind möglich. Zum Beispiel Rind- und Lammfleisch, für Burger wird nur Rindfleisch faschiert, anderswo wird Schweinefleisch pur oder eine Schwein-Lamm-Mischung geschätzt.
     
    Das Fleisch soll frisch faschiert sein, Faschiertes verdirbt rasch und muss am Tag des Einkaufes verbraucht werden. Faschiert man das Fleisch selbst im Fleischwolf, kann man durch mehrmaliges Faschieren den Feinheitsgrad individuell verändern. Gewürze werden mit den Händen in das Faschierte eingeknetet. Die Zutaten vermischen sich besser. 
     
    Eingeweichtes, ausgedrücktes Brot macht das Faschierte lockerer. Zwiebel macht einen besseren Geschmack, wenn man sie nicht roh, sondern hell geröstet unter das Faschierte mischt. Klassische Würze für Faschiertes: Zwiebel, Knoblauch, Senf, Majoran. Laibchen oder große Braten werden mit befeuchteten Händen geformt, so bekommen sie eine schöne glatte Oberfläche.
     
    Fleischlaibchen braten Fleischlaibchen Faschierter Braten
     
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    April 13

    Spargelsalat

     
    Mit Spargel kann man auch feine Salate zubereiten. Hier ein Rezept für einen gemischten Spargelsalat.

    ZUTATEN:

    ½ kg weißer oder grüner Spargel, 2 Schalotten
    10 Kirschtomaten, 1 Handvoll Brunnenkresse, Salz
    weißer Pfeffer, 2 EL Weißweinessig, 6 EL Olivenöl
    1 TL Dijon-Senf, Zucker, 1 EL Crème fraîche
    3 dag Parmesan im ganzen.

    ZUBEREITUNG:

    Die holzigen Enden vom Spargel wegschneiden. Weißer Spargel muß außerdem geschält werden. Wasser mit Salz und etwas Zucker zum Kochen bringen. Weißen Spargel etwa 1 Viertelstunde bißfest kochen. Kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. Die Spargelstangen schräg in etwa 3 cm lange Stücke schneiden.

    Die Schalotten fein hacken. Mit Senf, Essig, Salz, Pfeffer, Olivenöl und 5 EL Spargelkochwasser zu einer Vinaigrette rühren. Die Spargelstangen damit beträufeln und mindestens eine Viertelstunde durchziehen lassen. Die Spargelstangen mit den halben Kirschtomaten und der gewaschenen und trockengeschleuderten Kresse anrichten.

    Die in der Schüssel zurückbleibende Vinaigrette mit Crème fraîche verrühren. Über den Salat träufeln. Den Parmesan darüberhobeln.

    Spargel gekocht

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    April 12

    Spargel mit Hackfleischbällchen

     
    Heute noch ein Spargelgericht. Dieses Rezept muss man einfach nachkochen. Hackfleisch und Spargel passen gut zusammen.

    ZUTATEN:

    2 kg weißer Spargel, Salz, etwas Zucker, 1 1/2 EL Butter, 2 Schalotten
    500 g Kalbshackfleisch, 4 EL Semmelbrösel, 2 EL geh. Minze, 1 Ei
    Pfeffer, 2 EL Butterschmalz, 200 g Karotten, 50 g Zuckerschoten
    2 Frühlingszwiebeln, 2 EL Weißweinessig, EL Keimöl, Minzeblättchen.

    ZUBEREITUNG:

    Spargel schälen. In Salzwasser mit 1 TL Zucker, 1/2 EL Butter 15-18 Minuten kochen, abgießen. 250 ml Sud auffangen. Spargel warm halten. Schalotten schälen, hacken, in 1 EL Butter andünsten. Mit Hack, Bröseln, Minze, Ei, Salz, Pfeffer zu Bällchen formen. In Butterschmalz ca. 4 Minuten braten.

    Karotten schälen, würfeln. Zuckerschoten und Frühlingszwiebeln waschen, putzen, in Streifen schneiden. Gemüse im Sud 3 Minuten dünsten, abgießen. Mit Essig, Öl, Salz Pfeffer mischen. Mit Spargel, Bällchen, Minze anrichten.

    Spargel mit Fleischbällchen

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    April 10

    Spargelcremesuppe mit Schinken-Croutons

     
    Dieses Rezept ist mein Favorit unter den Cremesuppen. Etwas aufwendig, aber es lohnt sich!

    ZUTATEN:

    800 g weißer Spargel, Salz, 300 ml Sahne, Pfeffer, Muskatnuß
    2 Eigelb, 2 EL Zitronensaft, 50 g Weißbrotwürfel, 40 g Butter
    100 g roher Schinken in Streifen, 1 EL geh. Petersilie.

    ZUBEREITUNG:

    Spargel waschen, schälen, die unteren holzigen Enden abschneiden. In einem großen Topf ca. 1 l leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Die Schalen darin ca. 15 Minuten kochen lassen und durch ein Sieb in einen Topf seihen. Spargel in die Spargelbrühe geben und ca. 10 Minuten bissfest kochen.

    Herausheben und abtropfen lassen. Die Spargelköpfe in ca. 3 cm Länge abschneiden und für die Einlage beiseite legen. Die Stangen in den Sud geben, mit einem Pürierstab fein pürieren und durch ein Sieb seihen. Zurück in den Topf geben. 3 EL Sahne abnehmen, den Rest unter den pürierten Spargel mischen. Die Suppe bei kleiner Hitze auf etwa ein Drittel einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, vom Herd nehmen.

    Übrige Sahne schlagen. Sahne, Eigelbe und Zitronensaft verrühren, unter die Suppe rühren. Nicht mehr kochen, sonst gerinnt das Eigelb. Für die Croutons Brotwürfel in Butter anrösten, den Schinken zufügen, kurz mitrösten. Spargelspitzen in die Suppe geben, kurz erwärmen, auf tiefen Tellern anrichten. Mit Petersilie, Croutons und Schinkenstreifen garniert servieren.

    Spargelcremesuppe

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    April 09

    Spargel mit Schinken und Sauce hollandaise

     
    Dieses Rezept ist ein Klassiker aus der Spargel-Küche. Nachkochen und genießen!

    ZUTATEN:

    750 g kleine festkochende Kartoffeln, 1 kg weißer Spargel
    500 g grüner Spargel, Salz, weißer Pfeffer, 1 Prise Zucker
    2-3 TL Zitronensaft, 10 g Butter, 2 EL Öl, 1 Topf Kerbel
    1 Pkg. Sauce hollandaise (250 ml), 100 g Putenbrust-Aufschnitt
    150 g Schwarzwälder Schinken.

    ZUBEREITUNG:

    Kartoffeln waschen und mit der Schale in Wasser ca. 20 Min. kochen. Abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und schälen. Den Spargel waschen. Weißen Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Vom grünen Spargel die holzigen Enden großzügig abschneiden. Reichlich leicht gesalzenes und gezuckertes Wasser aufkochen.

    1-2 TL Zitronensaft und 10 g Butter in das kochende Wasser geben. Weißen Spargel 15-20 Minuten darin garen. Ca. 8 Minuten vor Ende der Garzeit den grünen Spargel zufügen und mitgaren. Kartoffeln im heißen Öl rundherum ca. 10 Minuten braten. Würzen.

    Kerbel waschen, trockenschütteln. Blätter, bis auf etwas zum Garnieren, abzupfen, hacken. Hollandaise unter Rühren erwärmen. Kerbel und 1 TL Zitronensaft unterrühren. Spargel abtropfen, mit Schinken, Aufschnitt und Sauce anrichten. Mit übrigen Kerbel garnieren.

    Spargel mit Schinken

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    April 08

    Spargel

     
    Jetzt beginnt wieder die Spargelzeit. Man kann das begehrte Gemüse bereits jetzt in den Supermärkten kaufen. Hier einige Zeilen über Spargel. In den nächsten Tagen gibt es dann einige Spargelrezepte zum Nachkochen.

    Verwendung in der Küche: Spargel ist ein sehr empfindliches Gemüse und sollte von der Ernte bis zur Zubereitung sorgsam behandelt werden. Guten weißen oder violetten Spargel erkennt man an geschlossenen Köpfen, gleichmäßigem Wuchs, einem noch feuchten, nicht hohlen Ende (bei Druck mit dem Fingernagel sollte Feuchtigkeit austreten) und an dem quietschenden Geräusch, das frische Spargelstangen beim Aneinanderreiben erzeugen.

    Dünne Stangen sind von minderer Qualität, die Handelsklasse 1 hat einen Durchmesser von zwölf bis 16 Millimetern, Handelsklasse 1+ einen von 16 bis 26 Millimetern. Grüner Spargel kann etwas dünner sein, der Kopf ist durch die Lichteinwirkung schon leicht geöffnet. Spargel sollte möglichst frisch verzehrt werden, hält sich im Kühlschrank jedoch zwei bis drei Tage, wenn man ihn in ein feuchtes Handtuch einwickelt. Er kann unproblematisch eingefroren werden und ist dann lange Zeit haltbar.

    Spargel wird meistens gekocht, seltener gedünstet. Zur Vorbereitung muss weißer und violetter Spargel geschält werden, da die Schale faserig und zäh ist. Zum Schälen setzt man etwas unterhalb des Kopfes an und schält in Richtung des Spargelendes. Vom ihm sollten einige Zentimeter abgeschnitten werden, da es holzig und/oder bitter sein kann. Die Reste lassen sich als Suppengrundlage auskochen. Grüner Spargel muss meist nicht geschält werden - wenn, dann nur das untere Drittel. Pro Person sind etwa 500 Gramm Spargel angemessen.

    Da die zarten Köpfe schneller garen als der Rest, sollte Spargel aufrecht - vorsichtig zusammengebunden - in einem schmalen, hohen Topf bei mäßiger Temperatur gegart werden. Das Wasser wird mit Salz, etwas Zucker und wenig Zitronensaft und einem Stück Butter angereichert und sollte nur bis knapp unter die Köpfe reichen. Je nach Dicke wird er 20 bis 30 Minuten gegart. Der Zitronensaft sorgt für eine helle Farbe des Spargels, kann aber das Aroma überdecken. Heute wird Spargel auch „bissiger“ zubereitet, dazu wird er etwa drei bis vier Minuten gekocht und muss anschließend sechs bis acht Minuten ziehen.

    Besonders Aroma- und Inhaltstoffschonend ist es, den Spargel ohne Wasser im eigenen Saft zu garen. Dazu wird der geschälte Spargel in einem geschlossenen Topf für 15 bis 20 Minuten auf den eigenen Schalen und Abschnitten gedünstet. Klassisch wird Spargel mit gekochten jungen Kartoffeln, zerlassener Butter oder Sauce Hollandaise und Schinken serviert.

    Spargel kann auch roh verzehrt werden, etwa als Salat. Ebenso lässt sich Spargel, in ca. ein Zentimeter dicke Scheiben geschnitten oder längs geteilt, braten. Der typische Spargelgeschmack ist in roher Form jedoch kaum vorhanden, da er erst durch Wärmeeinwirkung entsteht. Für beide Varianten eignet sich grüner Spargel besser.

    Spargel kochen

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    April 06

    Französische Apfel - Krapfen

     
    Hallo, heute mal etwas süßes zum Dessert. Das Rezept stammt aus Frankreich. Verwenden Sie bitte nur echte Vanille.

    ZUTATEN:

    Für die Sauce: 1/4 l Milch, 1 Vanilleschote, 40 g Zucker,
    2 Eigelb, 10 g Speisestärke.
    Für den Teig: 1 Ei, 80 g Mehl, 50 ml Weißwein, 3 EL Milch
    30 g Zucker, 1 Prise Salz.
    2 mittelgroße Äpfel, Saft von 1/2 Zitrone, Öl zum Ausbacken
    Puderzucker und Zimt zum Bestäuben, Minze zum Verzieren.

    ZUBEREITUNG:

    Für die Sauce Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Milch, bis auf 3 EL, Vanillemark und Zucker aufkochen. Eigelb, Stärke und übrige Milch glatt rühren und in die heiße Milch rühren, bis etwas Bindung entsteht (nicht mehr kochen lassen). Sauce erkalten lassen, dabei ab und zu umrühren.

    Für den Teig Ei trennen. Eigelb, Zucker, Mehl, Wein, Milch und Salz verrühren. Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben. Äpfel schälen, Kerngehäuse ausstechen. Äpfel in 12 Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.

    Apfelscheiben im Teig wenden und im heißen Öl goldbraun ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Apfelkrapfen mit etwas Sauce auf Tellern anrichten. Mit Zimt und Zucker bestäuben. Mit Minze verzieren. Restliche Sauce extra reichen.

    Apfelkrapfen

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    April 05

    In vino veritas?

     
    DOC Frankenstein

    Wer ohne Fehler ist, werfe die erste Traube! Wir erinnern uns: 1985 glaubten österreichische Winzer, mit Glykol keltern zu müssen. Quasi paradoxe Folge der Panscherei mit dem Frostschutzmittel: Eiszeit für den heimischen Wein, von der er sich lange nicht erholte.

    Die jetzigen Meldungen aus Italien klingen so, als ob etliche Weinbauern mehr Zeit im Chemielabor und bei Pharmafirmen verbringen als auf Rieden und in Kellern.

    In vino veritas? Nein, dafür aber Schwefelsäure, Salzsäure, Düngemittel . . . Nach 1986, als durch die Beigaben von Methanol 25 Menschen in Italien starben, also nichts gelernt. Wer Vino rosso trinkt und dazu Mozzarella isst, nimmt vermutlich bald an der Verlosung von Gratis-Krebsuntersuchungen teil.

    Die vielen ehrlichen Winzer schütteln aber nicht nur über Weine den Kopf, die offenbar aus der DOC Frankenstein stammen, sondern auch über das Gruselkabinett namens Markt: 70 Cent für eine Flasche? Da kann der Inhalt ja nicht einmal mehr den Namen Wein verdienen. Neapel war schon: Aber in Wahrheit ist dieser Weinskandal ein weiterer Müllskandal.

    Aufgelesen bei Michael Tschida, Kleine Zeitung 05.04.2008

    Also Freunde, österreichischen Wein kaufen!!

    April 04

    Geröstete Brotscheiben mit Tomaten - Bruschetta

     
    Heute wieder ein Rezept aus Italien. Bruschetta ist eine ländliche Spezialität aus den Abruzzen. Inzwischen gibt es diese kleine Brote in vielen Varianten - mit Sardellenfilets, gerösteten Knoblauchscheiben, Frühlingszwiebeln oder Parmesanscheibchen garniert. Sie bilden den idealen Auftakt zu einem italienischen Menü, aber auch als kleine Häppchen zu Wein sind sie bei Gästen immer willkommen. Das wichtigste ist, nur Tomaten und Olivenöl von bester Qualität zu verwenden.
     
    ZUTATEN:
     
    500 g Tomaten, 8 Scheiben Bauernbrot, 2 Knoblauchzehen, Olivenöl
    Salz, Pfeffer, in Streifen geschnittener Pecorino und Basilikumblätter. 
     
    ZUBEREITUNG:

    Tomaten überbrühen, häuten, halbieren und entkernen. Tomaten in kleine Stücke schneiden. Brotscheiben halbieren und auf ein Blech legen. Den Backofengrill einschalten. Knoblauch schälen und der Länge nach halbieren. Blech mit Brotscheiben in die oberste Schiene des Backofens schieben. Brotscheiben ungefähr 2 Minuten grillen, dabei einmal wenden. 
     
    Brot noch heiß mit den Schnittflächen der Knoblauchzehen einreiben. Sofort mit Olivenöl großzügig beträufeln. Die Tomaten darauf verteilen und mit einer Gabel leicht zerdrücken. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Mit Basilikum- und Pecorinostreifen bestreuen, sofort servieren.
     
    Bruschetta

    Rezeptwünsche - Informationen - Anregungen: kuecheundkeller@hotmail.de - kuecheundkeller@utanet.at

    April 03

    Risotto alla milanese

     
    Hier ein bekanntes Rezept aus Norditalien. Verwenden Sie nur Italienischen Risottoreis (Arborio oder Vialone). Und nicht vergessen: Rühren, rühren, rühren….
     
    ZUTATEN:
     
    350 g Reis, ¼ Zwiebel, 10 cl Rotwein, 1 Tütchen Safran
    30 g (1 Esslöffel) Bertolli Extra Vergine Olivenöl
    80 g frische Schweinswurst (Salsiccia), in Stücke geschnitten
    1,25 l dünne Bouillon, 60 g geriebener Parmesankäse. 
     
    ZUBEREITUNG: 
     
    Die gehackte Zwiebel bei mäßiger Hitze zusammen mit der Schweinswurst in 30 g (1 Esslöffel) Olivenöl in einer Kasserolle anbraten. Mit Wein ablöschen, und sobald dieser einigermaßen eingekocht ist, den Reis hinzufügen. Einige Minuten mitbraten, dann den Safran hinzufügen und das Ganze mit Bouillon aufgießen. 
     
    Sobald der Reis gar ist, das restliche Öl und den Parmesankäse dazu geben, umrühren und vor dem Servieren einige Minuten ruhen lassen.
     
    Risotto alla milanese

    Rezeptwünsche - Informationen - Anregungen: kuecheundkeller@hotmail.de - kuecheundkeller@utanet.at

    April 02

    Ein Grundnahrungsmittel wird zum Luxusgut

     
    Reiskrise in Asien
     
    Der Preis für Reis hat sich seit Jahresbeginn fast verdoppelt. Aus berechtigter Angst vor Plünderungen bewachen Bauern ihre Felder.

    Wegen steigender Rohstoff- und Ölpreise, Dürre, Inflation und auch Spekulation hat sich der Welthandelspreis für Reis seit Jahresbeginn fast verdoppelt. Das Grundnahrungsmittel der Hälfte der Weltbevölkerung droht für viele unerschwinglich zu werden. Reisbauern in Thailand müssen nachts aus berechtigter Sorge vor Plünderungen ihre Felder bewachen, während Regierungen zu überhöhten Preisen letzte Restbestände aufkaufen und sich beeilen, ihre Bevölkerungen zu beruhigen.

    Indien hat infolge „Nahrungssicherheit“ alle Reisexporte gestoppt. Ägypten und Kambodscha zogen nach, während Vietnam seine Ausfuhrquoten reduzierte und der Handelsminister von Thailand – jenem Land mit dem größten Reisexport weltweit – Reisbauern aufforderte, mit dem Verkauf von Ernten zuzuwarten. Für hochkarätigen Jasmin-Reis, so Minister Mingkwan Saengsuwan, seien bald 1000 Dollar die Tonne zu erwarten.
     
    Zu Jahresbeginn kostete eine Tonne noch rund 430 Dollar, derzeit fast 800 Dollar. Gegen Mingkwan hagelte es im In- und Ausland scharfe Proteste.
    Solche Aussagen würden die extreme Preisvolatilität von Reis noch anheizen. Überhaupt hätten Bauern ihre Ernten längst zu den letztjährigen Preisen vorverkauft. Wer jetzt Reisvorräte zurückhält und auf höhere Gewinne spekuliert, sind die Zwischenhändler. Mingkwan vergaß auch, dass der Preiswucher der eigenen Wirtschaft schadet. Zahllosen Reisexporteuren droht der Ruin. Vor Monaten unterzeichnete Lieferverträge basieren auf den alten Preisen.

    Aufgelesen bei Daniel Kestenholz, Bankog - Kleine Zeitung 02.04.2008

    Also Freunde, Reis kaufen!!

    Rezeptwünsche - Informationen - Anregungen: kuecheundkeller@hotmail.de - kuecheundkeller@utanet.at

    April 01

    Paprikahuhn

     
    Heute ein Rezept eines österreichischen Küchen-Klassikers. Selbstverständlich können Sie anstatt eines ganzen Huhns auch Hühnerschenkel oder Hühnerschnitzel verwenden. Mahlzeit!

    ZUTATEN:

    1 großes Hendl, 1,7 kg, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe
    1 Tomate, 1 Pfefferoni, Öl, Salz, Mehl, Essig
    Paprikapulver, edelsüß,
    20 dag Sauerrahm (wenn möglich 20 % E i. T).

    ZUBEREITUNG:

    Das Hendl in acht Stücke teilen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Den Paradeiser überbrühen, die Haut abziehen. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Pfefferoni halbieren, die Kerne entfernen. Hendlteile salzen, pfeffern und leicht bemehlen. Etwas Öl in einem schweren Topf erhitzen.

    Die Hendlstücke anbraten und warmstellen. Zwiebeln und Knoblauch im Bratfett goldbraun andünsten. Paradeiswürfel und Pfefferoni dazugeben. Mit 2 EL Paprikapulver paprizieren und mit einem Spritzer Essig ablöschen. Das Fleisch dazugeben. Mit 1/8 1 Suppe aufgießen. Zugedeckt eine knappe Stunde garen.

    Pfefferoni entfernen. Sauerrahm mit 1 EL Mehl gut verrühren. In den Topf geben und einmal aufkochen lassen. Das Paprikahendl mit Kartoffelpüree servieren.

    Tipp: Anstelle von Pfefferoni können Sie auch getrocknete Peperoncini mitkochen lassen. Nicht vergessen: vor dem Servieren - entfernen.

    Paprikahähnchen

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